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Erotik Baby, das Bordelle zu Günstige suchen

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Passionsmädchen Nayeli.

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Bordelle fertigt sinnliche Dessous, seit Alexandra Popa das Label etablierte. Das Bordelle Label lässt sich von Bondage Gurten und Schlüsselloch-Ausschnitten inspirieren und fertigt verführerische Dessous für moderne Frauen.

June
Jahre alt: 65

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In Hamburg gibt es seit das erste Discountbordell. Das Konzept ist so erfolgreich, dass die Betreiber jetzt Lizenzen für Franchise-Unternehmen anbieten. Im Geizhaus gibt es preiswerten Sex. Dafür sucht man rote Lampen, Plüsch und Schnickschnack vergeblich.

Eine folge der eu-osterweiterung

Bild: dpa. Dass hier keine Familie wohnt, ahnt man erst, wenn man die zwei Plastikpalmen vor dem Eingang und den grellgrünen Logos, die vor jedem Fenster leuchten, sieht. Darauf: ein Geier und der Schriftzug "Geizhaus - Geiz macht geil.

Das Discountbordell "Geizhaus" wirbt um seine Kunden übers Internet. Mit grünem Layout, gelber Schrift und dem Comic-Geier wirkt die Home eher so, als könnte man hier besonders billig Fertigmöbel oder sonstigen Profankram kaufen. Doch bei genauerer Betrachtung erkennt man, dass die Ware hier nicht die Bürostühle, sondern die darauf sitzenden Frauen sind.

Dazu noch ein Bild von den Frauen: nackt oder in Unter- oder Reizwäsche. Dauerhafte Fleischbeschauung mal mit, mal ohne gepixeltes Gesicht. Das Geizhaus nennt sich Discountbordell. Also ein Puff nach dem Aldi-Prinzip: keine aufwändige Einrichtung, keine ausgesuchte Präsentation, sondern ganz einfach nur Körper. Hauptsache billig.

Deutschland zielland des weltweiten menschenhandels

Ohne rote Lampen, Plüsch, Schnickschnack oder Glamour. Der Preis klingt auch schwer nach Supermarkt: "Eine halbe Stunde kuscheln, schmusen und Verkehr in unterschiedlichen Stellungen für 38,50 Euro. Woanders zahlt man nach Leistung, hier pro halbe Stunde. Es klingelt.

Ein Mann steht vor der Tür. Drei Minuten zu früh, eigentlich öffnet das Bordell erst um eins. Der Mann trägt einen beigen Pulli, eine Jacke im gleichen Farbton und braune Lederschuhe - ein durschnittlicher Typ. Er setzt sich auf einen mit Satin bezogenen Barhocker an die Theke. Hier steht ein Schild mit der Aufschrift: "Freundlichkeit ist ein Bumerang". Darunter: "Sie kommt immer zurück". Ein gelber Plastikchip, ähnlich wie das Ersatzgeld bei Club Med. Über Anke hängt ein Schild: "Die Geschäftsleitung weist darauf hin, dass sich die Gäste im Geizhaus zu benehmen haben.

Seit leiten die Barfrauen Gaby, Doris und Anke das Bordell. Über acht Jahre arbeiteten sie vorher im Hamburger Milieu und wollen zeigen, dass es auch anders geht: "Mit unserem Konzept wollen wir beweisen, dass billig nicht gleich schlecht ist. Die Leute zahlen immer weniger. Auch für Sex. So entstand die Idee für das Geizhaus.

Nebenan im Aufenthaltsraum sitzen sieben Damen. Mary trägt gerade roten Lippenstift auf, kämmt die fransigen Haare zurück und sprüht sie mit Haarspray ein. Dabei hüpfen ihre Brüste aus dem eng anliegenden schwarzen Kleid. Jetzt leuchtet eine Digitalanzeige mit drei roten Zahlen auf: Schnell stolzieren alle sieben Damen nacheinander in den Barraum. Sie stellen sich mit Pseudonym und Spitznamen vor: "Hi, Schneewittchen" sagt Jenny. Zurück im Aufenthaltsraum wird der Gast kommentiert.

Die Anzeige leuchtet wieder auf: Jennys Nummer. Sie schnappt sich ein hellrosa Handtuch. In Leopardenstiefeln, knappem schwarzem Top und Tanga verlässt sie den Raum. Alle anderen setzen sich auf die rote Samtsitzbank.

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Einige hüllen sich in rosa Frotteemäntel, andere in rote Fleecedecken. Das Zeichen für Chantal.

Diesmal ohne Parade. Jenny kommt zurück. Sie setzt sich auf die rote Sitzbank. An den Wänden hängt der Plan für das Vierschichtsystem: zwei Tag- und zwei Nachtschichten. Eine Schicht dauert fünf Stunden. Die Damen gucken Fernsehen und unterhalten sich. Jenny geht wieder in eines der Zimmer.

Die besten puffs und bordelle nach bundesländern

Ein Bett mit grünem Spannbettlacken, Küchenrolle, Spiegel und kleiner Nachttischlampe. Das ist mir lieber, als die ganze Zeit zu warten", sagt Jenny. Sie ist 31, zweifache Mutter und hat früher im Kosmetikstudio gearbeitet. Sie hat Erfahrungen mit anderen Bordellen. Im Geizhaus bietet sie verschiedene Stellungen und Oralverkehr. Seit fast vier Jahren.

Erst kam ihr Freund damit klar. Doch nach zwei Bordelle trennte er sich von ihr. Obwohl sie die Arbeit, ihm zuliebe, für ein halbes Jahr aufgegeben hatte. Das würde sie wieder tun für jemanden, den sie liebt. Sie kann sich ohnehin vorstellen, günstige mit dem Job aufzuhören. Wieder Jenny. Jasmin ist dran: "Hast du ein paar Gummis für mich? Man könne sich nicht mehr darauf verlassen, wann und wie häufig die Gäste kommen. Seit der Finanzkrise habe sich viel verändert. Dafür aber möglichst wenig zahlen. Das geht oft zu weit", sagt sie.

Sie denken, es wäre normal, wenn sie den Finger in die Muschi stecken oder fragen: Kannst du mir mal die Eier lecken? Das Gute am Geizhaus sei, dass sich die Frauen ihre Zeit frei einteilen könnten. Denn je mehr man anbietet, umso lieber kommen die Gäste", sagt Mary. Die Gäste verwenden Geheimkodes wie "Natursekt" oder "spanisch". Jede Entschlüsselung kostet aber einen Geizdollar "38,50 Euro" extra.

Mary arbeitet in Doppelschichten. Zeitweise 14 Stunden täglich. Sechsmal die Woche. Sie ist 31 und hat einen Sohn.

Früher hatte Mary Versicherungen verkauft und Provision dafür bekommen. Die musste sie dann aber wieder zurückzahlen, als die Versicherungsverträge geplatzt waren. Aber für die Zukunft hat sie einen Plan: "Eröffnung eines Textildiscountgeschäfts.

Die Masse kauft billig! Der Geiz der Menschen ist die einzige Chance. Deswegen wird schon am Eingang aussortiert. Wenn jemand die Mädchen öfters laufen sehen will, ist das nur Fleischbeschauung!

Langsam treffen die Abendgäste ein. Aber abends kann es ganz schön anstrengend sein, wenn sie lange vögeln wollen", sagt Mary, "Sex ist Routine! Jenny hatte zehn Gäste. Es ist Das bedeutet: Die Bude ist voll. Höchste Zeit also, dass das Geizhaus mehr Platz bekommt. Der Umzug ist schon beschlossen: Satte Quadratmeter sollen bald zur Verfügung stehen. Der Sexdiscounter scheint sich durchzusetzen. Jede Frau erhält bei der Abrechnung 20 Euro pro Geizdollar.

Prostitution im Wohnmobil sehr gefährlich für die Frauen und oft Tödlich.

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